Bank- und Kapitalmarktrecht

Wir beraten Sie zu den Themen Kreditrecht, Wertpapiere, "grauer Kapitalmarkt" und Verbraucherschutz.

Widerrufsjoker bei Baufinanzierung: Was geht nach dem 21.6.2016 noch?

Wir haben bereits umfassend dargestellt, in welchen Fällen Ihnen bei Baufinanzierungen der Widerrufsjoker hilft und warum Sie auf den 21.06.2016 achten mussten. Doch was können Sie jetzt noch tun? Hier können Sie sich informieren.

Lebensversicherung widerrufen und Beiträge zurückfordern:

Was können und sollten Sie tun? Informieren Sie sich hier.

Ansprüche aus gekündigten Darlehensverträgen der Jahre 1990-2001 auf Verjährung prüfen lassen:

Ihre Bank hat Ihr Darlehen gekündigt und dann haben Sie jahrelang nichts mehr davon gehört? Dann könnten die Ansprüche verjährt sein! Hier lesen Sie mehr.

Ansprüche der PRA Group Deutschland GmbH auf Verjährung prüfen lassen - Urteil rechtskräftig:

In einem von unserer Kanzlei geführten Verfahren hat die PRA Group Deutschland GmbH nach entsprechend eindeutigen Hinweisen des Oberlandesgerichts Hamm die Berufung zurückgenommen. Das Urteil des Landgerichts Dortmund vom 19.01.2016 (Aktenzeichen 3 O 143/15) ist damit rechtskräftig. Hier erfahren Sie mehr.

BGH: Banken dürfen neben Verzugszinsen keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen:

Hat Ihre Bank den Immobilienkredit gekündigt und verlangt neben Verzugszinsen auch noch eine Vorfälligkeitsentschädigung? Das ist unzulässig! Hier erfahren Sie mehr.

BGH: Banken müssen bei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung die vertraglichen Sondertilgungsrechte beachten: 
Haben Sie den Verdacht, zu viel Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen? Informieren Sie sich hier.

Baufinanzierung widerrufen ohne Vorfälligkeitsentgeld zinsgünstig umschulden:

Baufinanzierungszinsen sind derzeit so günstig wie nie. Wer sich noch vor wenigen Jahren mit 5 % p.a. Zinsen glücklich schätzte, ärgert sich heute. Würde er doch jetzt seinen Kredit für weniger als die Hälfte der Zinsen bekommen. Hier kann der "Widerrufs-Joker" helfen.


Wertpapiere
Wenn Sie falsch beraten worden und Anlageverluste eingetreten sind oder drohen, sollten Sie durch uns Ihre Ansprüche prüfen lassen. Das gilt insbesondere für Anleihen und Zertifikate (z.B. Lehman Brothers-Zertifikate, Cobold-Anleihen etc.) und für offene Immobilienfonds, bei denen die Anteilsrücknahme jetzt vielfach zumindest vorübergehend ausgesetzt ist (z.B. im Falle des SEB-Immoinvest) oder die sogar ganz abgewickelt werden (so im Falle des Morgan Stanley P2 Value, des KanAm US-Grundinvest und des Degi Europa), aber auch für sonstige Aktienfonds und Dachfonds. 

Bitte beachten Sie, dass bei Wertpapierkäufen Schadensersatzansprüche oft taggenau 3 Jahre nach dem Kauf verjähren!

"Grauer" Kapitalmarkt
Wenn Sie in Bezug auf Produkte des so genannten "grauen Kapitalmarktes" falsch beraten wurden und Anlageverluste eingetreten sind oder drohen, sollten Sie durch uns Ihre Ansprüche prüfen lassen. 
So wurden etwa den Anlegern geschlossener Immobilienfonds (z.B. Medienfonds) unternehmerische Risiken zugemutet, die sie nicht einzugehen bereit waren. Ähnliches gilt für fehlgeschlagene Immobilienfinanzierungen, wo den Anlegern überhöhte Ausschüttungen und Steuervorteile versprochen, zusätzliche Kosten aber verschwiegen wurden. 
Bitte beachten Sie, dass Schadensersatzansprüche innerhalb von 3 Jahren ab Kenntnis der anspruchsbegründenden Umstände verjähren, spätestens aber taggenau 10 Jahre nach dem Kauf. Die Berechnung der Verjährung ist oft kompliziert. Dies birgt Risiken, eröffnet oft aber auch die Chance auf die 10-jährige Verjährungshöchstfrist. Wann die Verjährung genau eintritt, sollten Sie daher unbedingt durch uns prüfen lassen.

Kreditrecht
Gern helfen wir Ihnen bei kreditrechtlichen Problemen, sei es etwa bei der Überprüfung Ihrer Kreditverträge, falls die Bank Ihre Vorfälligkeitsentschädigung falsch berechnet oder eine solche nach der Kreditkündigung neben den Verzugszinsen geltend gemacht hat, bei Sanierungsverhandlungen mit Banken, bei gescheiterten Immobilienfinanzierungen oder bei Umschuldungen.

Verbraucherschutz
Sind Sie durch Scheidung, Krankheit, Arbeitslosigkeit oder andere besondere persönliche Umstände in eine Situation gebracht worden, in der Sie Ihren vielen Verbindlichkeiten nicht mehr nachkommen können? Hier unterstützen wir Sie bei Sanierungsverhandlungen mit Ihren Gläubigern. In solchen Fällen konnten wir für unsere Mandanten schon vielfach hervorragende Verhandlungsergebnisse erzielen. Diese haben zu einer erheblichen finanziellen Entlastung und zur Vermeidung des Verbraucherinsolvenzverfahrens geführt. So konnten die Betroffenen endlich wieder für die Zukunft planen.