Heimrecht

Das Heimrecht regelt die Rechte und Pflichten von Bewohnern in Seniorenwohnanlagen und Pflegeeinrichtungen.

2008 hat das Wohn- und Teilhabegesetz in Nordrhein-Westfalen das bisherige Heimgesetz auf Bundesebene ersetzt. Es enthält die ordnungsrechtlichen Standards für die Gestaltung von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Es werden zum Beispiel die bauliche Gestaltung wie Raumgröße und Einzelzimmerquote, aber auch personelle Mindeststandards und Mitwirkungsmöglichkeiten (Heimbeiräte etc.) geregelt.
Durch die Einführung des WTG in NRW hat sich erfreulicherweise die Rechtslage von Heimbewohnern in den letzten Jahren deutlich verbessert. Trotzdem ist es aber immer noch so, dass viele Bewohner ihre Rechte nicht kennen und demzufolge Nachteile hinnehmen.
Frau Rechtsanwältin Beckmann-Mebus schult regelmäßig Heimbeiräte in ganz NRW im Auftrag der BIVA e.V., der bundesweit größten Interessenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen.

Wir beraten Sie unter anderem bei Problemen mit der Pflegeeinrichtung, Fragen zu Entgelterhöhungen, Pflegestufen, Mitwirkungsrechten für Bewohner und Angehörige. Vor Vertragsabschluss bieten wir die Prüfung des Heim- und/oder Pflegevertrages an, damit durch größtmögliche Transparenz für den Bewohner Probleme am besten von vornherein vermieden werden können.
Sollten diese dennoch entstehen, ist das erste Ziel der Beratung und Vertretung die Herbeiführung eines Konsenses zwischen Bewohner und Einrichtung möglichst unter Vermeidung gerichtlicher Auseinandersetzungen. In Zusammenarbeit mit der BIVA e.V. und deren Regionalbeauftragten ist es uns möglich, Unstimmigkeiten zu beseitigen, bevor sie zu Problemen für den Bewohner werden, damit dieser auch in Zukunft sicher und gut in der von ihm gewählten Einrichtung leben kann.